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Osterspecial 2017

Frohe Ostern - auch für Tiere?

  Frohe Ostern - auch für Tiere heisst der Titel unseres Osterspecials.

Dazu können wir nur sagen: JA, bei uns ganz bestimmt!

Und passend dazu freuen wir uns riesig, mitteilen zu können, dass nun die rechtskräftige Baubewilligung für unseren geplanten Schafstall vorliegt.

So werden wir hoffentlich in Zukunft auch einige Osterlämmer vor dem sicheren Tod bewahren können.
Unsere alte Scheune ist ideal um sie in einen Offenlaufstall umzubauen. Aufgrund der wundervollen Lage werden unsere Schafe ganzjährig Auslauf auf saftige, grüne Wiesen haben. Zudem werden artgerechte, heizbare Tränken und Heuraufen eingebaut, damit die Tiere vollumfänglich gut versorgt werden können.

Wir haben die Stallung selbst geplant und somit schon Kosten für einen Architekten gespart, die gesamten Bewilligungen liegen vor und wir könnten beginnen: Wenn doch nur die finanzielle Belastung nicht so hoch wäre. Das schaffen wir Alleine in absehbarer Zeit nicht und sind ganz dringend auf Unterstützung angewiesen.

Hier gehts zu unserer Auf- und Umbau Seite mit mehr Fotos und Infos >

  Bald kommt er wieder, der Osterhase. Er saust durch Gärten, versteckt für die Kinder emsig Osterleckereien und bringt Freude in kleine und grosse Herzen. Und schon jedes Kind weiss: Häschen wollen hoppeln, springen, Haken schlagen. Doch die Realität sieht meist anders aus. Sei es für die Kaninchen, welche zur Fleischproduktion als Zucht- oder Masttiere gehalten werden oder für diejenigen, die in Laboren als Versuchstiere leben müssen.
Die geselligen Tiere fristen oft ein trostloses Dasein, lebenslang isoliert in engen Drahtkäfigen und oft unter Schmerzen. Auch diejenigen, die bei Hunderttausenden von Hobbyzüchtern gehalten werden, führen vielfach ein tristes Leben. Selbst als Heimtiere und Spielkameraden für Kinder können sie ihre Verhaltensweisen nur selten ausreichend ausleben, da sie oft alleine und in viel zu kleinen Käfigen in Kinderzimmern gehalten werden.
 

Damit an Ostern genügend Eier in den Verkaufsregalen stehen, produzieren derzeit besonders viele Hühner Eier. Nach dem Geschäft mit den Ostereiern haben die Hühner als Legehennen ausgedient und können nicht mehr gebraucht werden. Denn je älter das Huhn ist, desto dünner ist die Eierschale und desto grösser sind die gelegten Eier – das Huhn rentiert nicht mehr.
Wirtschaftlich noch uninteressanter sind männlichen Küken, welche ja bekanntlich keine Eier legen. In der Schweiz werden jährlich rund 2 Millionen Küken - welche stolze Güggeli hätten werden können - gleich nach der Geburt aussortiert und getötet, um geschreddert als Tierfutter oder als Biomaterie in Gas-Anlagen zu enden.

Auch dieses Jahr müssen in der Schweiz nach Ostern wieder rund eine halbe Million Hühner sterben. Egal, ob aus Biohaltung oder nicht.


Timeline Bericht Hühner als Wegwerfware: 05:50 / 34:01

Timeline Bericht Importeier zu Ostern,So schockierend ist die Tierhaltung: 06:00 / 33:45
Keine Importeier! Wenn Eier, dann beziehen Sie diese direkt von lokalen Bauern. Fragen Sie nach: Sicherlich dürfen Sie sich auch die Haltung ansehen und sich selbst davon überzeugen, wie und wie lange die Tiere leben. Besser direkt zu ansässigen Bauern als im Grosshandel einkaufen.
 

Auch das Osterlamm hat eine lange Tradition. Lammfleisch zu essen soll die Gläubigen zum Fest der Auferstehung an Jesus - das Lamm Gottes - erinnern.
Ein Lamm schreit auch nicht, wenn man ihm Schmerzen zufügt. Vermutlich taucht es mitunter auch deswegen im alten und neuen Testament immer wieder auf, denn Jesus Christus hat am Kreuz auch nicht geschrien.
Die Schweizer Produktion und der Import halten sich beim Lamm ungefähr die Waage. Circa 42% des Lammfleisches wird vor Ostern eingeführt, vor allem aus Neuseeland und Australien. Schaf- und Lammfleisch sind beliebt, in den letzten 40 Jahren hat sich der Konsum in der Schweiz verdreifacht und liegt heute bei ca. 1,3 Kilogramm pro Jahr und Kopf. Vor Ostern steigt die Schlachtungsrate von Schafen und Lämmern beträchtlich an. Das Leben vieler dieser Lämmer beginnt damit, dass sie gleich nach der Geburt von der Mutter getrennt werden und nach nur wenigen Wochen ihren letzten Gang in den Schlachthof antreten müssen.
 
Das traditionelle Karfreitagsgericht besteht auch heute noch aus Fisch, da man ursprünglich im Angedenken an Jesus Christus an diesem Tag ausnahmesweise mal auf Fleisch verzichtet.

Doch über die Auswirkungen des Fisch-Essens machen sich nur wenige Gedanken, denn Fisch ist nicht nur zu Karfreitag im Trend.
Unsere Meere sind bald leergefischt, deshalb kommt ein wachsender Teil der Speisefische aus Zuchtanlagen. Auch diese sind alles andere als unproblematisch für unsere Umwelt. Zudem ist heute bekannt, dass Fische fühlende Lebewesen sind, aber bei zugefügten Schmerzen aufgrund ihrer Physiologie stumm bleiben.

Es geht auch anders - wir freuen uns, Ihnen dieses Jahr ein exklusives Rezept für ein fantastisches 3 Gängemenü für 4 Personen präsentieren zu können. Zusammengestellt von Doris Lechner, welche als Vegan Köchin weiss, wie man auch ohne 'exotische Spezialzutaten' wunderbare Festtagsmenüs zaubert. 3 Gänge Osterrezept hier als PDF zum ausdrucken und nachkochen herunterladen >