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Igelfreundlicher Garten

    Igelfreundlicher Garten - Jeder Garten kann ein igelfreundlicher Garten sein

1. Gefahren vermeiden

2. Igelfreundliche Elemente belassen oder neuschaffen

3. Naturnahe, der Situation angepasste Bewirtschaftung

IZZ Broschüren zum Herunterladen finden Sie hier

Pestizide, Insektizide, Kunstdünger & Co.

Kunstdünger und Pestizide sind giftig und schaden vielen Tieren. Besonders abzuraten ist von chemischer Insektenbekämpfung, die meist unterschiedslos alle Kleinlebewesen schädigt, egal ob so genannte Nützlinge oder Schädlinge. In akuten Fällen sollte allenfalls zu ökologisch verträglichen Mitteln gegriffen werden: Also Schneckenzäune statt Schneckenkörner, Nematoden (Fadenwürmer) statt Insektizide gegen Dickmaulrüssler, etc. Wer Igel (Tiere allgemein und die Natur) mag, verzichtet also klar auf den Gebrauch von Schneckenkörnern und anderen Bioziden.

Helfen Sie unseren nützlichen Stachelzwergen mit Wildwuchs, Dickicht und hochstehendem Gras! Tauschen Sie Ihr langweiliges Stück Rasen gegen lebendige Vielfalt!
 

Bildsource und Info: www.pro-igel.ch
  Vorsicht mit Feuer
Haufen aus Ästen oder anderem Material sind in den Augen eines Igels ideale Schlaf- oder Aufzuchtplätze. Zum Verbrennen bestimmte Holzbeigen sollen deshalb erst unmittelbar vor dem Abbrennen aufgeschichtet werden, damit keine Igel oder anderen Kleintiere, die darin Unterschlupf gesucht haben, in den Flammen sterben müssen. Lässt sich ein Abbrennen nicht vermeiden sollte der Haufen vor dem Anzünden vorsichtig umgesetzt werden!
     
 
Hände weg von Teller-, Faden- und Roboter-Rasenmähern


Diese Geräte sind besonders gefährlich, weil Igelmütter beim Säugen zur Abkühlung mit dem Oberkörper aus dem Nest ragen. Zurück bleiben in diesem Fall eine Handvoll Igelbabies, die zum Tod verurteilt sind.
Es ist traurig, denn kaum ist der Winter überstanden, drohen schon weitere Gefahren. Das Wetter wird zunehmend schön und lockt die Menschen in ihre Gärten. An jeder Ecke hört und sieht man nun Rasenmäher brummen, Heckentrimmer schneiden und ein jeder will, dass sein Garten in voller Pracht erstrahlt. Doch aufgepasst bei der Wahl der Gartengeräte: Teller- und Fadenmäher unter Hecken und Sträucher - ohne vorher zu prüfen, ob dort nicht ein Igel- oder Vogelnest ist - kann verherrende Folgen haben. Unter Hecken sollte ohnehin nicht gemäht werden, so kann wenigstens noch ein wenig natürlicher Lebensraum erhalten bleiben.
 
Ein weiteres, sehr grosses Problem sind die Roboter-Rasenmäher, welche sich mittlerweilen immer mehr Menschen anschaffen. Diese sollte man aber keinesfalls Nachts laufenlassen, wenn die Igel aktiv sind. Besonders gefährlich sind sie auch für Jungtiere in ihren Nestern. Wer gar nicht auf einen Robotermäher verzichten möchte, sollte zumindest unbedingt eine Sperre vor Hecken spannen. Denn auch Vögel sind gefährdet, denn Bodenbrüter legen ihre Nester gerne unter Hecken an.

Deshalb bitten wir Sie: AUGEN AUF!

Wir freuen uns auf einen schönen Sommer - in Balance mit Flora und Fauna - und danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
     
Unterschlüpfe und Futterhäuser für Igel im Garten
Bei Interesse was es alles an Möglichkeiten für Unterschlüpfe gibt, laden Sie sich doch das kostenlose PDF Dokument von Pro Igel e.V. hier herunter >
 
  Heisse Sommer

Grundsätzlich gilt, je länger es heiss ist, desto schwerer haben es unsere stacheligen Gartenbewohner. Nicht nur der Durst plagt sie, sondern auch der Hunger. Denn bei Hitzeperioden findet der Igel auch weniger Würmer, Schnecken und Insekten.

Nicht nur für Igel - sondern für alle Gartenbewohner - sollte immer frisches Wasser in niedrigen Gefässen zur Verfügung stehen.
Igeln kann in Dürreperioden unterstützend Katzennassfutter hingestellt werden. Jedoch bitte nur kontrolliert anbieten und nicht unnötig lange stehen lassen damit es nicht in der Hitze verdirbt und Fliegen anlockt.